Wir legen uns krumm für Wartenburg …

Es tat mal wieder Not!
Besuch hat sich angekündigt und da einige Ecke von Wartenburg nicht gerade vorzeigfähig sind (bzw. waren), ergriff der neue Vorstand des Förderkreises 1813 Wartenburg e.V. die Initiative und rief zur Mitmachaktion „Putzt das Dorf“ auf.
Verschönerungsfähige Ecken wurden aufgenommen, Flyer gedruckt und in die Briefkästen verteilt.
Ca. 45 Bürger(innen) folgten dem Aufruf und legten am Samstag (20.07.2019) Hand an, bzw. Hacke, Spaten, Pinsel …
Die jüngsten Teilnehmer wurden im Kinderwagen vorgefahren, damit sie schon mal sehen konnten wie es in Wartenburg so läuft!
Das Ergebnis des Arbeitseinsatzes kann sich sehen lassen.

Wer will fleißige Handwerker seh'n….

….der muss „Zum Sand“ nach Wartenburg geh'n!

Heute war es soweit. Einige Freiwillige von Wartenburg begannen heute früh damit, unserem Wartehäuschen am Sand einen neuen Anstrich zu verleihen. Nachdem vorgestern schon einige Klinkersteine an den Fenstern neu verputzt wurden, begann man heute mit viel Engagement und Farbe, unser verschmutztes und nicht mehr ganz so ansehnliches Wartehäuschen zu verschönern. Erste Arbeitsergebnisse konnten gegen Mittag vorgelegt werden. Der Plan ist zwar noch nicht zu 100% erfüllt, aber ein Anfang gemacht.

Am Samstag geht es weiter. Der Förderverein 1813 und der Ortschaftsrat hoffen auf eine rege Teilnahme am geplanten Arbeitseinsatz, um unser hübsches Elbedörfchen noch mehr zum Glänzen zu bringen.

Ein kleiner Rückblick – aufregende Tage im Juni in Wartenburg

Nicht nur, weil ich hier das Licht der Welt erblickte,
dann Kindheit und anfängliche Jugendzeit erlebte,
immer zog es mich zur Geselligkeit,
auch als ich später  „Ich bin ein Berliner“ artikulieren konnte,
in meinen Geburtsort zurück.

Vor einiger Zeit ergab sich wieder eine Gelegenheit. 111 Jahre Germania 08 Wartenburg.

Feier der goldenen, diamantenen und eisernen Konfirmation

Die Feier begann am 23.06.2019 mit einem Festgottesdienst in der Kirche. Pfarrer Dr. Hofmann konnte 35 Jubilare der Jahrgänge 1953/54 und 1958/59 sowie 1968/69 begrüßen. Sie hatten vor 50, 60 und 65 Jahren ihre Konfirmation in Wartenburg feiern können. Nach dem Gottesdienst, der musikalisch vom Kirchenchor und der Wittenberger Blaskapelle umrahmt wurde, begaben sich die Jubilare mit ihren Gästen in die Halle des EJF. Dort konnte bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen in Erinnerungen geschwelgt werden. Der Anglerchor sorgte mit Stimmungsliedern für eine gelungene Unterhaltung. Ein Dankeschön an die fleißigen Frauen, die für Nachschub an Getränken sorgten.

Heinz Stephan
als Ortschronist und Gast der Feier

Ortsbilder werden gesucht!

Sehr geehrte Wartenburger,
liebe Hobbyfotografen,

unser beschaulicher Ort ist wunderschön und einzigartig in seinen zahlreichen Fassetten.
Genau das wurde auch bereits von vielen Einwohnern, Gästen und Hobbyfotografen festgehalten.
Diese Bilder wollen wir zusammentragen.

Was suchen wir nun genau?

Ortsbürgermeister und Stellvertreterin neu gewählt!

Der am 26. Mai neu gewählte Ortschaftsrat trat am 04.07.2019 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.
Bürgermeister Torsten Seelig eröffnete die Veranstaltung, verpflichtete die Abgeordneten und Übertrag die Leitung der Wahlhandlung an den ältesten Abgeordneten (Falk Richter).

Einziger Kandidat für das Amt des ehrenamtlichen Ortsbürgermeister war Eckbert Kunze.
In öffentlicher Abstimmung wurde er einstimmig von den 6 Mitgliedern des Ortschaftsrates gewählt.
Ebenso einstimmig wurde Jana Müller als neue Stellvertreterin gewählt.

Wartenburg hat gewählt!

Nicht nur politisch gab es  etwas zu wählen auch der „Förderkreis 1813 Wartenburg e.V.“  hat eine neue Führung.
Der Staffelstab wurde an die nächste Generation übergeben.

Eckbert Kunze hat nach 26 Jahren einen Teilrückzug gewagt und marschiert nun als gewöhnliches Mitglied und treuer Berater im Feld. Im gleichen Atemzug waren die Posten des 2. Vorsitzes (Günter Korge nimmt sich in dieser Legislaturperiode wieder mehr Zeit für seine 2011 gegründete „Feldpost“) und des Kämmerers (Ingrid Zepperitz verfasste ebenfalls nach 26 Jahren eine Abschlussrechnung) zu besetzen.

EJF Tag/ Schlossfest

Am Sonntag, den 16.06.2019 feierten wir mit unseren Bewohnern und Gästen den EJF-Tag/ Schlossfest.
125 Jahre EJF, verbunden mit einer Wanderausstellung (bis Ende Juli) laden interessierte Gäste zum Verweilen im Schloss Wartenburg ein.
25 Jahre EJF am Standort in Wartenburg zeigen das Zusammenleben im Dorf.

Theaterprojekt - ein Zwischenbericht Mai 2019

„Wartenburg- Rettet das Dorf“
Zwischenbericht Mai 2019/
Workshop-Phase Dorfkunst
Lichtinstallation- Riesen Glockenblumen/Dorffahnen und Bilder

Kunstprojektwoche in der Grundschule Dabrun/ 3. und 4. Klasse
Vom 13.-17.5.2019 (35 TN) Dorffahnen
In der Schule entstehen die „Neue Dorffahnen“. Die Kinder entwickeln ihre eigenen Wappen und Fahnen, und außerdem ein großes Wandbild aus Einzelbildern. Alles Bestandteile, die im August das Dorfbild im öffentlichen Raum transformieren werden.

In Kürze….

Nachdem mehrere heftige Gewitterfronten unseren Landkreis trafen, können wir von Glück sagen, dass es in Wartenburg keine größeren Schäden gab. Anderenorts fielen riesengroße Hagelkörner herab, Keller liefen voll. Ein Blitzeinschlag hat selbst den Fachdienst für Brand und Katastrophenschutz in Wittenberg lahmgelegt.

In unserem beschaulichen Ort sieht man heute nur noch einige Äste, Blätter und Dreck herumliegen.

Helfer gesucht!

Und wir haben GROSSES mit Euch vor:

Wir lassen Wartenburg in einem anderen Licht erscheinen.

Wir planen eine große Installtion, eine Licht- Kunst- Klang Installation in Wartenburg. Und wir wollen diese mit möglichst vielen Dorfbewohnern in einem Workshop-Projekt zusammen realisieren.
Es handelt sich um 30-40 Glockenblumen, die allerdings 4-6m hoch sind. Die Blüten (ca. 50-60cm lang) leuchten, glimmen in der Nacht und illuminieren zauberhaft eine ganze Wiese. (z.B. den Kirchgarten) oder die Dorfmitte.

Vor 205 Jahren - Januar bis April 2014

Wartenburg in Sachsen:  7. April, Gründonnerstag, zu  Ostern 1814
Mit eiligen Schritten lief, nein, sprang Pfarrer Karl August Rudolf Gerstäcker die Treppe zum Arbeitszimmer hinauf. Seit Wochen fühlte er sich wieder um Jahre jünger. Seine Frau Sophie Wilhelmine ließ ihm mitteilen, er war seit Mittag bei seinem Schwager Friedrich August auf dem Rehahnschen Hof, dass ein Bote aus Wittenberg umfangreiche Post im Pfarrhaus hinterlegt hätte. Schon vor Tagen hatte man ihn in Wittenberg darauf vorbereitet. Freudig drückte er nun die Tür zum Arbeitszimmer auf. Von weitem sah er einen größeren verschnürten Stapel auf dem Tisch liegen. Hastig sortierte er die neben dem Packet liegenden Schriften und Nachrichten, darunter auch zwei  besonders versiegelte Briefe.

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